Kunstwerke
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Lied „Wäertvolle Mënsch –Wertvoller Mensch“ zum Thema Solidarität
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LégendeAus dem im Jahr 2025 durchgeführten partizipativen Kunstprojekt zum Thema Solidarität entstand das Lied „Wäertvolle Mënsch – Wertvoller Mensch“.
Das Projekt, das aus jahrelanger Reflexion hervorging, zielte darauf ab, ein originäres Lied zu schaffen, das die Werte verkörpert, für die wir als Mitglieder der Bewegung ATD Vierte Welt eintreten: Würde, Inklusion, Engagement und Brüderlichkeit. Die erste öffentliche Aufführung – am 17. Oktober 2025 anlässlich des WELTTAGS ZUR ÜBERWINDUNG VON ARMUT und zeitgleich mit dem 20. Jahrestag der „TABLE PUBLICA“ (Tisch der Solidarität) – stieß auf sehr positive Resonanz.
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LégendeDAS PROJEKT
Das Projekt verfolgte mehrere Ziele: Solidarität durch ein gemeinsames künstlerisches Schaffen zu fördern; die Stimmen und die Kreativität der Teilnehmenden hervorzuheben; soziale Inklusion durch kulturellen Ausdruck zu unterstützen sowie den Zusammenhalt zwischen den Generationen und Kulturen zu stärken. Das Projekt brachte Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen zusammen, vereint durch den gemeinsamen Wunsch, etwas zusammen zu erschaffen: Teilnehmende der Kreativwerkstatt „SPRUDDELFABRIK“ (wöchentliche Treffen in der „Maison Culturelle Quart Monde“ für alle aktiven Mitglieder der Bewegung), Vierte-Welt-Aktivmitglieder und Verbündete, die sich seit fast einem Jahrzehnt im Chor „HOME SWEET HOME“ des INECC (Europäisches Institut für Chorgesang) engagieren, sowie Musikerinnen und Musiker von „KINIMA asbl“.
Die Entstehung des Liedes verlief in mehreren Phasen, beginnend mit einer Phase der Reflexion und des Textens. In verschiedenen Workshops der „SPRUDDELFABRIK“ tauschten die Teilnehmenden ihre Ideen, Gefühle und Erfahrungen aus, um die passenden Worte für den Ausdruck von Solidarität zu finden. Aus dieser gemeinschaftlichen Arbeit entstand ein Liedtext, der inklusiv und aussagekräftig ist und die Werte der Gruppe widerspiegelt.
Nachdem der Liedtext fertiggestellt war, arbeitete Gil Kirchen von „KINIMA asbl“ in mehreren Sitzungen mit der Gruppe daran, ihn zu vertonen. Der Text wurde noch einmal poetisch verfeinert und angepasst, bevor er gemeinsam mit den Musikern von „KINIMA asbl“ auf die Melodie abgestimmt wurde. Gemeinsam feilten sie an Rhythmus und Zusammenspiel von Wort und Musik, bis sich das Lied für alle ganz natürlich anfühlte – wie ein Teilnehmer während der Abendveranstaltung im „SCHLAPPEKINO“ bemerkte: „Wir haben angefangen, es ganz spontan vor uns hin zu summen.“ Diese Äußerung verdeutlicht, wie vertraut das Lied geworden war und wie stark es das Zugehörigkeitsgefühl förderte.
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LégendeAnschließend begannen unter der Leitung von Nicolas Billaux die Proben mit dem Chor „HOME SWEET HOME“, die den ganzen Sommer über fortgesetzt wurden. Diese Proben waren ein wesentlicher Bestandteil des Projekts; sie ermöglichten es den Teilnehmenden, sich das gemeinsam geschaffene Werk zu eigen zu machen und sich auf die erste öffentliche Aufführung am WELTTAG ZUR ÜBERWINDUNG VON ARMUT (17. Oktober 2025) vorzubereiten.
Nach diesem Auftritt wurde das Lied „WÄERTVOLLE MËNSCH – WERTVOLLER MENSCH“ in einem professionellen Studio im „BAUMHAUS“ aufgenommen, das von der gleichnamigen gemeinnützigen Organisation betrieben wird. Für alle Beteiligten – Sängerinnen und Sänger, Familien, Musiker und Chormitglieder – war dieses Erlebnis besonders unvergesslich. Es würdigte das Engagement der Teilnehmenden, erkannte ihre künstlerischen Leistungen an und stärkte sowohl ihre Fähigkeiten als auch ihr Selbstvertrauen.
Im nächsten Schritt folgte die Produktion eines Musikvideos unter der Regie von Paulius Sokolovas. Das Video soll nicht nur das Lied bekannt machen, sondern auch die vielfältigen Initiativen von ATD Vierte Welt hervorheben und den Geist der Solidarität sichtbar machen, für den der WELTTAG ZUR ÜBERWINDUNG VON ARMUT steht.
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LégendeDieses Musikvideo wurde dann am 6. Mai 2026 im „Schlappekino“ in Dommeldange der Öffentlichkeit präsentiert. Musiker, Mitglieder des Chors „HOME SWEET HOME“ und des Vereins „KINIMA asbl“, Vierte-Welt-Aktivmitglieder, Mitarbeitende, Unterstützer, Familien und Freunde kamen zusammen, um das fertige Werk auf der großen Leinwand zu sehen. Die Vorführung stieß auf große Begeisterung und regte zu einer lebhaften Diskussion über das Projekt an.
Der Abend bot zudem Gelegenheit, auf die verschiedenen Etappen dieser gemeinsamen Reise zurückzublicken und deren menschliche Bedeutung hervorzuheben. Die Teilnehmenden tauschten sich über ihre Erfahrungen beim Songwriting, der Melodiekomposition, den Proben, der Studioaufnahme und der Produktion des Musikvideos aus. Das Projekt ermöglichte es Menschen, die in Armut leben, sich auszudrücken, ihre Talente und Ideen zu zeigen sowie ihr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen zu stärken; zugleich bot es ihnen eine echte Plattform, damit Stimmen gehört und anerkannt werden. Es zeigte, dass künstlerisches Schaffen ein wirkungsvolles Mittel für gesellschaftliches Engagement, Verbundenheit und Solidarität sein kann.
Am Ende dieser Reise waren sich alle einig: Es war entscheidend, dass jeder Einzelne seine eigenen Fähigkeiten, Talente und Stärken in das Projekt einbringen konnte. Es war ein großartiges Projekt, das dauerhafte soziale Bindungen schuf.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden für ihr Engagement, ihre Begeisterung und ihre Kreativität.
Unser aufrichtiger Dank gilt der „Œuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte“ für ihre unschätzbare Unterstützung, ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre.
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Mosaik
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LégendeIm September 2015 verpflichteten sich 193 Staaten, unter ihnen auch Luxemburg, um zusammen die siebzehn Ziele der nachhaltigen Entwicklung zu erreichen, d.h. das wirtschaftliche Wachstum muss im Respekt der Natur und der Menschen geschehen. Als Aktivmitglieder der Bewegung ATD Vierte Welt und die sich mit ihnen solidarisierenden Personen wollten wir diesen Willen, eine nachhaltigere und besonderes eine solidarischere Welt zu bauen, unterstützen.
Die Überlegungen zu diesen von der UNO definierten Ziele regten uns an, uns die Begriffe der nachhaltigen Entwicklung, der neuen Energien, des Naturschutzes, der Ökologie, der Jahreszeiten, der Landschaften Luxemburgs und andere anzueignen. Dies fand seinen Ausdruck in einem kulturellen Projekt: ein Wandmosaik. Dessen Ausführung erforderte, dass jeder sich einbrachte und mitüberlegte.
ImageLégendeIndem wir diesen Weg zusammen beschritten wurden wir uns bewusst, dass jeder Mensch eine Verantwortung für sich selbst, für seine Umgebung und die Umwelt trägt. Wir haben alle eine oder mehrere Aufgaben in der Gesellschaft und für die Gesellschaft. Es gilt über das Alltägliche hinauszugehen. Deshalb die Endbezeichnung des Wandmosaiks: TRANS-MISSION(S) (trans = jenseits) hier übersetzt: Weitergabe(n).
Jeder von uns hat einen Traum von seinem Auftrag und seinem Platz in der Gesellschaft. Jeder von uns gibt Zeugnis von viel Kreativität, Mut und Anstrengungen, um dies zu erreichen.
Das Mosaik trägt in sich selbst eine Symbolik: es beweist, dass alles ein Ganzes bildet, dass jeder Teil zu diesem Ganzen gehört: niemand darf vom Projekt ausgeschlossen werden, wie auch nicht von der Gesellschaft. Es besteht aus der Gesamtheit vieler wertvoller Steinen, die die Teilstücke unseres Lebens darstellen: ein Leben, das, wie der Zyklus der Natur, entsteht aus Begegnungen, die uns anstoßen und uns eine wahre Kraft, einen starken Willen, eine Motivation geben, um zu kämpfen.
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Die Hand aus Holz : ein Zeichen der Zugehörigkeit
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Légende« Es ist wichtig, dass es einen Platz gibt, wo die Menschen sich treffen können. »
Nach gemeinsamen Überlegungen, über den Platz und die Präsenz der in Armut lebenden Familien in unserer Gesellschaft, wurde 1991 ein Kunstwerk aus Holz, eine Hand, erschaffen und vor der Maison Culturelle in Beggen ausgestellt.
55 Personen, Militanten und Verbündete, haben dieses Kunstwerk zusammen mit dem Künstler Ben Heyart gestaltet.
Jetzt, nach fast 30 Jahren, war es nötig, dieses Holzkunstwerk zu restaurieren.
Die Reliefeinzelstücke wurden abgenommen, geschliffen und neu angemalt.
Der Enthusiasmus der Teilnehmer an dieser Restaurierung hat gezeigt, wie stark Kultur verbindet. Zusammen nachdenken und zusammen arbeiten ist wichtig.
Die Hand aus Holz : sein Geschichte
ImageLégende« Die Hand wird ausgestreckt, damit die Welt zusammenhält, wir vereinen uns alle für eine bessere Welt. »
Nach fast 30 Jahren, hat das Kunstwerk nichts an seiner Symbolik verloren.
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Fresko « Die Menschenrechte – ein Weg zum Licht »
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LégendeAnlässlich der « 50 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte » sowie des Welttags zur Ablehnung von Armut und Ausgrenzung am 17. Oktober 1998 wurde ein kollektives Werk geschaffen: ein poetisches Fresko über das Thema der menschlichen Würde und der Menschenrechte.
Zwanzig Teilnehmer haben zwischen Juli und Oktober an der « Ecole d'Art Contemporaine » sowie in Zusammenarbeit mit dem Künstler Marc Tosello ein Werk konzipiert und umgesetzt, das einerseits die Gefangenheit von Menschen in ihrem Leid und in der Ausgrenzung zum Ausdruck bringt, andererseits ihr Streben nach einer Zukunft in Würde bezeugt.
Die Menschenrechte sind auch eine Art Hoffnung für alle Menschen und zwar insbesondere für die allerärmsten.
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Der Tisch der Solidarität
ImageLégendeSeit seiner Gründung setzt sich ATD Vierte Welt für das Recht auf Kultur für alle ein. Im Jahr 2001 entwickelte die Bewegung in Luxemburg ein Projekt, bei dem das Augenmerk auf den Willen der ärmsten Menschen, am kulturellen und sozialen Leben ihres Landes teilzunehmen, gelegt wurde. In Zusammenarbeit mit dem Bildhauer Nika Bakia und der ASBL Coopérations Wiltz entstand das Projekt des Tisches der Solidarität.
Dieses Werk beweist, dass in Armut lebende Menschen sehr wohl kreativ sein können und auch in der Lage sind, ihre Gefühle hinsichtlich dessen, was sie im Alltag erleben, auszudrücken. Mit dem Tisch der Solidarität haben sie ein Werk geschaffen, das jeden von uns auf menschlicher Ebene berührt.
« Ich habe die Hand unterhalb des Tisches angebracht: Das ist der Ort, an dem niemand nachschaut. Wenn man vorankommen will, muss man überall nachschauen. Die meiste Zeit versteckt sich die Armut in den Ecken, sie ist also nicht sichtbar. Die Armen dürfen sich nicht verstecken. »
In unmittelbarer Nähe des Tisches der Solidarität erinnert eine Gedenktafel an den Aufruf des Gründers der Internationalen Bewegung ATD Vierte Welt, « Père » Joseph Wresinski.
« Dort, wo Menschen dazu verurteilt sind, in Armut zu leben, werden Menschenrechte verletzt. Sich gemeinsam für deren Achtung starkzumachen, ist unsere heilige Pflicht. »
Diese Botschaft wurde am 17. Oktober 1987 auf dem Platz der Menschen- und Bürgerrechte am Trocadero in Paris eingraviert. Seitdem wurden zahlreiche Repliken der Gedenktafel in der Welt eingeweiht und bilden die Glieder einer langen Kette der Solidarität im Kampf gegen das Elend: Europarat in Straßburg, Europaparlament in Brüssel, Reichstag in Berlin, Organisation der Vereinten Nationen in New York, Burkina Faso, Italien, Polen…
Jedes Jahr versammeln sich Menschen am Tisch der Solidarität, der am 17. Oktober 2005 eingeweiht wurde, um den «Welttag zur Überwindung der Armut » zu begehen.
Dieses symbolische Treffen ist sowohl eine Zeit des Gedenkens – zu Ehren der Opfer der Armut – als auch eine Zeit des Zuhörens, in der diejenigen zu Wort kommen, die täglich mit Armut leben. Es ist eine Gelegenheit, ihre Worte, ihre Stärke und ihr Engagement ins Rampenlicht zu rücken.
So wird dieser Tisch jedes Jahr zu einem Ort der Begegnung, der Erinnerung und der Mobilisierung, offen für alle, die sich gegen die Schicksalshaftigkeit von Armut und sozialer Ausgrenzung wehren.
La Table de la Solidarité Flyer 10 Jahre der Tisch der Solidarität 20 Jahre der Tisch der Solidarität
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Ausstellung « Ennerwee »: Die höhen und tiefen des Lebens
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Légende« Wenn ich kunstschaffend bin, werde ich nicht länger von Problemen geplagt, sondern ich bin dann einfach Mensch, ein Mensch mit beiden Beinen im Leben stehend. Ich gewinne Kraft sowohl für mich als auch für die anderen. »
Die Schönheit und das Schaffen sind Quellen von Würde und Freiheit. Sie öffnen Türen und Leute begegnen sich.
Anhand der Konzipierung und Ausarbeitung ihrer Werke lehnen die armen Menschen die Ungerechtigkeiten ab, die sie ertragen müssen. Sie wollen anderen ihren Mut und ihr Engagement mitteilen. Sie haben der Gesellschaft etwas zu sagen und wollen etwas bewegen, indem sie zu einer Solidarität aufrufen, die den anderen als menschliches Wesen anerkennt.
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2012 Welttag zur Überwindung von Armut und Ausgrenzung : Treppe des Friedens
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LégendeAusgestellt in der Eingangshalle des Bahnhofs in Luxemburg-Stadt.
« Für mich herrscht Frieden, wenn ich in der Lage bin, den Pflichten in den verschiedenen Lebensbereichen nachzukommen: Arbeit, Freunde, Familie, Partnerschaft, Vereinsleben. »
« Es ist wichtig, dass sich Menschen an meiner Seite engagieren, um die Anerkennung der Würde aller Menschen zu erzielen. »
« Ich empfinde inneren Frieden, wenn ich mich für andere Menschen engagieren kann. Jemandem die Hand entgegenstrecken, wenn er nicht mehr weiß, wo er dran ist. »
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LégendeDie Treppe des Friedens ruft jeden Einzelnen von uns dazu auf, «unsere» Treppe zu erklimmen, individuell und kollektiv, um gemeinsam die Pforte des Friedens zu erreichen und zu öffnen:
« Frieden bedeutet Liebe und Solidarität. »