corona
« Für uns brachte diese Ausgangssperre keine große Änderung in unseren Alltag »

Das Virus kennt keine Grenzen. Auch wenn jemand viel Geld hat, bekommt er kein goldenes Beatmungsgerät. Ich hoffe, dass die Wohlhabenden verstanden haben, was es heißt arm zu sein, keine Mittel zu haben. Wenn man arm ist, dann ist man das ganze Jahr über eingesperrt und isoliert. Man geht nur wenig aus dem Haus, man besucht keine kulturellen Veranstaltungen, man kann nicht in den Ferien verreisen. Für uns brachte diese Ausgangssperre keine große Änderung in unseren Alltag.
Die Leute meckern für alles und jedes, wohingegen wir uns nicht einmal Internet leisten können. Es ist ein Privileg Internet zu haben.
Die Leute sollen nachdenken und ihr Wohlbefinden analysieren, sie sollen aufhören, sich zu beklagen und nur an sich zu denken.

Wie war ich solidarisch in Zeiten der Ausgangssperre:

Ich half meinen zwei älteren Nachbarinnen, indem ich für sie einkaufen ging.

Ich unterstützte einen Mann, der Schwierigkeiten hatte, alles allein zu tun.

Da ich auch nähen kann haben Leute mich gefragt, ob ich ihnen Mundmasken nähen könnte. Ich habe über hundert geschafft und ich beschäftigte mich auf diese Weise.
Dies ist mein Beitrag während der Ausgangssperre.
Überlegungen von Linda, Militantin

Wichtige Information

 

Liebe Freunde!

Wir freuen uns, dass wir nach diesen langen Wochen des "wir bleiben zu Hause" jetzt langsam wieder "normal" zusammenarbeiten können.

Wir planen jetzt Versammlungen in kleinen Gruppen und während des Sommers interessante kulturelle Besichtigungen und Ausflüge in die Natur.

Dies alles nur mit Anmeldung und im Respekt der aktuellen Hygienemaßnahmen.

Weitere Infos folgen in den nächsten Wochen über unsere gewohnten Wege und in unserem Sekretariat unter der Nr 43 53 24.

Wir freuen uns auf Sie!

 

La main en bois
Nach fast 30 Jahren, hat das Kunstwerk nichts an seiner Symbolik verloren.

Die Hand aus Holz : ein Zeichen der Zugehörigkeit

 

« Der Baum nimmt Feuchtigkeit aus den Wurzeln. Er wächst aus den Wurzeln, wie der Mensch. Seine Äste sind wie geöffnete Hände. So wie der Baum seinen festen Platz hat, muss der Mensch auch seinen festen Platz haben. » militante

 

17 octobre, Journée Mondiale du Refus de la misère

17. Oktober, Welttag zur Überwindung von Armut und Ausgrenzung

Der Welttag zur Überwindung von Armut und Ausgrenzung wurde von Joseph Wresinski, dem Begründer der Bewegung ATD Vierte Welt, im Jahre 1987 eingeführt und dient dazu, dem täglichen Kampf gegen das Elend eine Stimme zu geben. Allein die Tatsache, dass es einen solchen Tag gibt, beweist, dass sich schon einige Menschen gegen die Armut einsetzen, was wiederum andere dazu bewegen wird, sich ebenfalls zu engagieren.

« Wir wollen, dass jede Person berücksichtigt wird. Jede Person muss anerkannt werden, damit sie ihren Platz in der Gesellschaft findet. » 

Accès à la culture

Die Bedeutung der Kultur

An der Kultur teilzunehmen und zugleich ein Akteur derselben zu sein, erlaubt jedem Bürger die Dinge um sich herum zu verstehen, seine Rechte und Pflichten wahrzunehmen, sich anderen anzuvertrauen, sich aktiv an der Konstruktion der Gesellschaft von Morgen zu beteiligen, indem er sein Wissen und seine Lebenserfahrungen mit anderen teilt... Die Kultur fördert die Begegnung und den Austausch, sie unterstützt den Dialog.

« Während der Arbeiten tauschen wir uns vorsätzlich über das Leben mit seinen Höhen und Tiefen aus, über die Freuden, das Leiden und die Schmerzen, die es mit sich bringt. Ich kann meine Fähigkeiten zur Geltung bringen. »

Les tables de la solidarité
Dieser «Tisch der Solidarität » soll der Öffentlichkeit zeigen, dass die in prekärer Lage lebenden Personen ebenfalls am sozialen, kulturellen und politischen Leben ihres Landes teilnehmen sowie mit den Personen aus allen Einkommensschichten in Solidarität leben wollen.

Der Tisch der Solidarität

« Wir wollten gemeinsam eine Spur hinterlassen, die unser Bedürfnis nach Solidarität zum Ausdruck bringt. Dieser Tisch ist ein Symbol der Begegnung, der Kommunikation und des Austauschs. Seine Botschaft ist folgende: jeder – selbst der Allerärmste – kann sich mit seinen Erfahrungen, seinen Stärken und seinem Wissen einbringen. Wir alle brauchen einer den anderen. »