Maison Culturelle Quart Monde

Maison Culturelle Quart Monde

Sie ist die Schnittstelle zwischen den Lebenserfahrungen sehr armer Familien und den Erfahrungen all derjenigen, die Armut und soziale Ausgrenzung ablehnen. Die Maison Culturelle Quart Monde ist ein wahrer Begegnungsort, ein Ort des Handelns, der Ausbildung und der Dokumentation.

« Hier hat jeder seinen Platz. Durch unser Zusammensein sind wir stark. Wir setzen uns für ein besseres Leben ein, für ein Leben mit gleichen Chancen für alle. Ich fühle mich geborgen wie in einer Familie... .»

17 octobre, Journée Mondiale du Refus de la misère

17. Oktober, Welttag zur Überwindung von Armut und Ausgrenzung

Der Welttag zur Überwindung von Armut und Ausgrenzung wurde von Joseph Wresinski, dem Begründer der Bewegung ATD Vierte Welt, im Jahre 1987 eingeführt und dient dazu, dem täglichen Kampf gegen das Elend eine Stimme zu geben. Allein die Tatsache, dass es einen solchen Tag gibt, beweist, dass sich schon einige Menschen gegen die Armut einsetzen, was wiederum andere dazu bewegen wird, sich ebenfalls zu engagieren.

« Wir wollen, dass jede Person berücksichtigt wird. Jede Person muss anerkannt werden, damit sie ihren Platz in der Gesellschaft findet. » 

Accès à la culture

Die Bedeutung der Kultur

An der Kultur teilzunehmen und zugleich ein Akteur derselben zu sein, erlaubt jedem Bürger die Dinge um sich herum zu verstehen, seine Rechte und Pflichten wahrzunehmen, sich anderen anzuvertrauen, sich aktiv an der Konstruktion der Gesellschaft von Morgen zu beteiligen, indem er sein Wissen und seine Lebenserfahrungen mit anderen teilt... Die Kultur fördert die Begegnung und den Austausch, sie unterstützt den Dialog.

« Während der Arbeiten tauschen wir uns vorsätzlich über das Leben mit seinen Höhen und Tiefen aus, über die Freuden, das Leiden und die Schmerzen, die es mit sich bringt. Ich kann meine Fähigkeiten zur Geltung bringen. »

Les tables de la solidarité
Dieser «Tisch der Solidarität » soll der Öffentlichkeit zeigen, dass die in prekärer Lage lebenden Personen ebenfalls am sozialen, kulturellen und politischen Leben ihres Landes teilnehmen sowie mit den Personen aus allen Einkommensschichten in Solidarität leben wollen.

Der Tisch der Solidarität

« Wir wollten gemeinsam eine Spur hinterlassen, die unser Bedürfnis nach Solidarität zum Ausdruck bringt. Dieser Tisch ist ein Symbol der Begegnung, der Kommunikation und des Austauschs. Seine Botschaft ist folgende: jeder – selbst der Allerärmste – kann sich mit seinen Erfahrungen, seinen Stärken und seinem Wissen einbringen. Wir alle brauchen einer den anderen. »